Cold Hawaii – die Küstenorte in Thy

Die Nordseeküste in Thy war schon immer eine beliebte Urlaubsgegend. Es gibt Strand, Sand und Wasser, gemütliche Geschäfte und Erlebnismöglichkeiten.

In den Küstenorten finden Sie ein abwechslungsreiches Angebot an Supermärkten, Sportgeschäften, Kunstgewerbeläden, Räuchereien, Cafés, Galerien, Imbissen und Restaurants u. v. m.

AGGER:

– der Ort bei See, Meer, Wald und Fjord.

Agger ist ein kleines Fischerdorf mit ca. 200 Haushalten und einem ansehnlichen Ferienhausgebiet, im südlichen Ende des Nationalparks Thy gelegen. Im Ort stehen etliche erhaltenswerte Häuser und der Hauch der Geschichte ist allgegenwärtig. Die Lage zwischen See, Meer, Wald und Fjord bietet vielfältige Naturerlebnisse mit einem einzigartigen Tierleben. Die Agger Tange ist ein Vogelreservat. Auf einer Wanderung durch das Gebiet sind mit Glück und Geduld die vielen Wildtiere zu beobachten, die hier gut gedeihen.

Die Nachbarschaft zur Nordsee hat im Lauf der Geschichte auch Dramatik gebracht, und ein Stück weit draußen im Meer lagen einst Agger und vier andere Dörfer. Aber das Meer verschlang die Küste und die kleinen Gemeinden, und die heutige Kirche in Agger ist die dritte, da die Kirche zweimal weiter landeinwärts versetzt wurde. Ein Gedenkstein für die Schlacht bei Nabe im Jahr 1657 zeugt von den verschwundenen Dörfern, deren eines Nabe war.

"De Sorte Huse" (Die schwarzen Häuser) sind einige Holzgebäude, die von Vandbygningsvæsnet, der dänischen Küstenschutzbehörde errichtet wurden, als die Buhnen gebaut wurden, um das Meer auf Abstand zu halten. Heute dienen sie als Kulturhäuser, in denen interessante Veranstaltungen stattfinden und zeigen u. a. eine Ausstellung über die Fischerei im Wandel der Zeit.

Durch die Buhnen liegt bei Agger ein kilometerlanger Sandstrand, an dem sich das sommerliche Badeleben unter der "Blauen Flagge", dem Zeichen für reinstes Badewasser, und ohne Autos auf dem Strand abspielt. Aber an dem Strand landen auch kleine Jollen mit frischem Fisch. Für Sportangler, Surfer und andere Liebhaber von Meer, Fjord und See ist Agger ein Dorado. Krik Vig im Limfjord ist optimal für Surfsportneulinge und aktuell für Geübte, wenn es das Meer zu toll treibt. An der Agger Tange liegt Dänemarks längste Mole, die beste Möglichkeiten für Sportangler bietet. Im Flade Sø lebt der seltene, aber als Speisefisch sehr begehrte Zander.

Mit einem beeindruckenden Behindertenpfad, Dänemarks längstem, können Rollstuhlbenutzer bis in die Dünen des Nationalparks Thy gelangen.

Die charmante Dorfstraße hat einige gemütliche Lädchen und ein Badehotel zu bieten.

In Agger sind der Himmel weit, die Natur einzigartig, das Umfeld gemütlich und die Einheimischen freundlich. Die Menschen in Agger sind stolz auf die Natur und das Licht. Agger hat das Meer auf einer Seite, den Fjord auf der anderen und See und Wald auf der dritten.

STENBJERG:

In Stenbjerg gibt es schon lange keine Berufsfischerei vom offenen Strand mehr, aber die Freizeitfischerei gibt es noch immer, und das einzigartige Ambiente am Landungsplatz ist mit Rettungsstation, Windenhaus und den kleinen, weißen Gerätehäusern mit Türen und Fenstern in kräftigen Farben erhalten geblieben.

Das Rettungswesen wurde 1852 gegründet, und bis in die 1930er Jahre entstanden in kurzen Abständen Rettungsstationen an der gesamten Westküste. Die Rettungsstation in Stenbjerg stammt aus dem Jahr 1934. Darin befindet sich ein kleines Museum, das von der Geschichte der Fischersiedlung und der Funktion der Rettungsstation bis 1972 erzählt, als sie geschlossen wurde.

An guten Sommertagen kann man bei Stenbjerg baden, und ein Strandspaziergang ist immer beliebt. In einem der Häuser ist ein kleines, bemanntes Besucherzentrum des Nationalparks Thy eingerichtet.

Je weils am 2. Wochenende im Juli findet der Stenbjergdag statt. Es werden Musik und Unterhaltung geboten und die Tische sind mit allen Spezialitäten des Meeres gedeckt.

KLITMØLLER:

Klitmøller liegt in der nordwestlichen Ecke Dänemarks. Die Fischerei hat die Stadt stets geprägt, und noch immer fahren die einheimischen Fischer von dort hinaus aufs Meer. Der Gast findet dort sauberes Meerwasser, frische Luft und viel unberührte Natur.

Klitmøller eröffnet Kindern und Erwachsenen etliche Möglichkeiten: Baden am Sandstrand, Angeln, Windsurfen und Wanderungen in der Natur.

Der Ort ist für seine phantastischen Surfmöglichkeiten weltberühmt. Klitmøller ist ein paradies für Surfer und Teil von ”Cold Hawaii“. Seit 2010 bieten Wind uns Wellen von Klitmøller die Basis für den Cold Hawaii PWA World Cup. Der Wettbewerb findet alljährlich im September bei Ørhage in Klitmøller statt. Dort trifft sich die Windsurfer-Weltelite, um in der Disziplin "Wave-performance" zu konkurrieren.

Im Frühjahr 2012 wurden eine neue Strandpromenade und das so genannte ”Hummerhus“ eingeweiht. Das Haus bietet Einrichtungen für Surfer und Biologen, während die Strandpromenade, »Foreningsvejen« genannt, Rollstuhlbenutzern und Kinderwagen den Zugang erleichtert und Strand und Ort verbindet.

NR. VORUPØR:

Nr. Vorupør ist der größte und lebendigste der Badeorte in Thy.

Es gibt Sonne, Sand und Wasser – natürlich!

Aber auch ein Füllhorn von Läden für den täglichen Bedarf, Kerzengießerei, Kunstgewerbe, Surferbedarf, Räuchereien, Cafés und Restaurants.

Am Strand von Vorupør weht die ”Blå Flag” als Bestätigung der erstklassigen Wasserqualität. Die attraktive Strandpromenade verleiht dem Landungsplatz und seiner Umgebung ein einladendes Aussehen, das den klassischen Badeort mit dem Fischerdorf vereint.

Vorupør ist Teil von ”Cold Hawaii”. Sobald also der Wind aus der passenden Richtung bläst, ist auf dem Meer eine Menge los, was auch den Zuschauern an Land Interessantes bietet.

In Vorupør sind unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten zu finden - Ferienhäuser, Hotels, Camping oder private Unterkünfte.

Ebenso wie Klitmøller ist der Ort für die wilden ”Brettreiter” interessant: Vorupør ist nämlich einer der fünf besten Windsurfspots in Europa. Wer die rauhe Nordsee liebt kann dort außerdem auch herrlich baden.

Heutzutage ist Vorupør einer der wnigen Orte in Dänemark, in dem noch immer Küstenfischerei betrieben wird. Die Kutter werden mit einer hzdraulischen Winde auf den Strand gezogen.

Auf dem Strand liegt das restaurierte Schiff ”Thabor”, das man besteigen kann, um ein Gefühl für den Alltag eines Fischers zu bekommen. Vorupør ist ein Mekka für Sportangler, die ihr Abendessen selbst von der Mole oder von einem der Boote an Land ziehen möchten, die zum "Det Gule Rev" (Gelbes Riff) hinaus fahren.

Im Vorupør Museum ist neben vielem anderem in der Ausstellung zur Küstenfischerei zu sehen, wie die Winde am Landungsplatz funktioniert. Im Museum ist auch die Touristeninformation untergebracht.

In Nørre Vorupør liegt das erste Meeresfreibad des Landes, in dem man im frischen Salzwasser baden kann, ohne sich um hohe Wellen, Unterströmungen oder Brandungsrückströme zu sorgen. Das Meeresbad in Nørre Vorupør ist bfür alle Gäste gedacht, die das Meer gern in sicherer Umgebung erleben möchten – zum Schwimmen, Spielen, Tauchen oder Seekajaktraining. 

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